Beeinflusst die ‚Geburten-Ordnung‘, wer Sie sind?

Ein erstgeborenes oder ein Einzelkind hat statistisch eine größere Chance Arzt, Rechtsanwalt oder Geschäftsführer zu werden. Jüngere Geschwister wenden sich häufiger der Kunst oder dem Sport zu. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Eltern das Erstgeborene in der Regel anders erziehen.

Meist neigen Eltern dazu, Erstgeborene oder Einzelkinder übermäßig zu schützen. Das führt dazu, dass diese eher hirnbasierten Interessen folgen.

Mit späteren Kindern gehen die Eltern entspannter und gelassener um.

Eine US-Umfrage unter Führungskräften aus dem Jahr 2007 ergab, dass 43% der CEOs Erstgeborene waren, 33% mittlere Kinder und 23% jüngste Kinder.

Eine Studie, die die Geburtenfolge und „gefährliche“ Sportarten bei College-Studenten untersuchte, fand heraus, dass Erstgeborene diese Sportarten eher mieden. Jüngere Geschwister waren eher draufgängerisch.

Erstgeborene versuchen häufiger „perfekt“ zu sein als spätgeborene. Noch ausgeprägter ist dies bei Einzelkindern.

Mütter sagten, Erstgeborene wären die, an die sie sich wenden würden, wenn sie persönliche Probleme oder eine Krise hätten.